SV 03 Eisfeld e.V.
SV 03 Eisfeld e.V.

Satzung des „SV 03 Eisfeld e.V.“

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „SV 03 Eisfeld“, abgeleitet aus dem am 10.April 1903 gegründeten Eisfelder Sportclub (beurkundet in einem Vorbericht zur Gründung im Jahre 1903). Er hat seinen Sitz in Eisfeld und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins

„SV 03 Eisfeld e.V.“.

 

Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Thüringen. Die Mitgliedschaft erstreckt sich auch auf alle übergeordneten Organisationen der Landesverbände.

Die Satzungen, Ordnungen, Richtlinien und Weisungen der genannten Organisationen sind für den Verein und seine Mitglieder selbst verbindlich.

Als Gründungstag gilt der 11. Juli 1990.Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports, vorrangig in den Sportarten Fußball, Volleyball, Gewichtheben, Kegeln, Gymnastik, Leichtathletik und Behindertensport.

Die Betreuung von Kinder und Jugendlichen sowie die Förderung sportlicher Talente werden als wichtige Aufgabe angesehen.

Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch

-die Sicherung eines geordneten Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetriebes

-die Durchführung vielfältiger Sportveranstaltungen

-den Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern, Kampf- und Schiedsrichtern sowie Helfern

-die Mitwirkung bei Veranstaltungen mit sportwerbenden Charakter

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

 

§ 3 Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus

-ordentlichen Mitgliedern

-fördernden Mitgliedern

-Ehrenmitgliedern

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Ordentliche Vereinsmitglieder können natürliche volljährige Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche bedürfen der Erlaubnis der Eltern.

Stimmberechtigt sind Mitglieder erst ab Volljährigkeit.

Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

Fördernde Mitglieder sind natürliche Personen ab vollendetem 18. Lebensjahr und juristische Personen, die dem Verein angehören wollen, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen.

Für deren Aufnahme gelten die Regelungen wie für die Aufnahme ordentlicher Mitglieder.

Verdienstvolle Vereinsmitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes und Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Ehrenmitglieder können auch natürliche und juristische Personen werden, die nicht Mitglied des Vereins sind.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen zulässig.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen in grober Weise verstoßen hat durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt. Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschlussausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung von Beiträgen oder Umlagen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

 

§ 7 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

Dazu erarbeitet die Vorstandschaft eine Beitragsordnung, die alle im Zusammenhang mit Mitgliedsbeiträgen stehenden Fragen regelt. Die Beitragsordnung gilt für ein Geschäftsjahr und wird mit einfacher Stimmenmehrheit durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins sind berechtigt, sich an allen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen, das Vereinsleben demokratisch mitzugestalten und Vorschläge zu unterbreiten.

Jedes Mitglied des Vereins ist verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und der Ordnungen des Vereins zu verhalten.

Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme, Kameradschaft und Fairness als Grundnormen des Vereinslebens verpflichtet.

Jedes Mitglied des Vereins ist verpflichtet, die festgelegten Beiträge und Umlagen zu entrichten.

 

§ 9 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind

-der Vorstand

-die Mitgliederversammlung

 

§ 10 Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem:

-Vorsitzenden

-stellvertretenden Vorsitzenden

-Kassenwart

-Schriftführer

-Jugendwart

-Ehrenamtsbeauftragter und Abteilungskoordinator

-Wart für Öffentlichkeitsarbeit

Der Verein wird jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertreten.

 

§ 11 Aufgaben und Zuständigkeit

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, sowie sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinem Aufgaben zählen insbesondere

-Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

-Einberufung der Mitgliederversammlung

-Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

-Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung

-Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern

 

§ 12 Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur ordentliche Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von VIER Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 

§ 13 Vorstandssitzungen

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen wurden.

Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% seiner Mitglieder anwesend sind.

Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden (2.Vorsitzender).

 

§ 14 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes,
  2. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Vereinsauflösung,
  3. Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern,
  4. Beschlussfassung über die Beitragsordnung,
  5. weitere Aufgaben, soweit dies aus der Satzung oder nach Gesetz sich ergibt.

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch Zeitungsanzeige – Freies Wort, Aushang Sportplatz, -Kegelbahn, -Turnhalle und Internetseite: www.sv03-eisfeld.de einberufen.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu geben.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe von Gründen verlangen.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst, Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.

 

§ 15 Protokollierung

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung, insbesondere deren Beschlüsse, ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist.

 

§ 16 Kassenprüfer

Die von der Mitgliederversammlung für VIER Jahre gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.

Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.

 

§ 17 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere

steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Sports.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließende Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

 

§ 18 Ehrenamtspauschale

  1. Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
  2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten  entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
  3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Nr. 2 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. Hierfür ist bei der Abstimmung im Vorstand eine Mehrheit erforderlich.
  4. Die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins haben einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon etc.
  5. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
  6. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.
  7. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vorstand erlassen und geändert wird.

 

Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 09.03.2018 geändert und tritt an die Stelle der Satzung vom 17.06.2016.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© SV 03 Eisfeld